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Martin Christoph Redel

Martin Christoph Redel (Germany)  

Martin Christoph Redel (GER) – Begegnung. Rheinische Bagatelle für Klavier op. 85

Martin Christoph Redel über „Begegnung. Rheinische Bagatelle für Klavier op. 85“

In dieser Miniatur begegnen sich zwei im Rheinland gebürtige „Giganten der Musik“: Charakterliches, Motivisches und Rhythmisches aus der „Eroica“ entwickelt sich hin zu einer in Beethovens Sinfonie (1803/04) signifikanten Stelle des ersten Satzes und trifft – als „erwartete Weiterführung“ – auf Anklänge an Karlheinz Stockhausens „Klavierstück IX“ (1954/61).

Notenedition Vol. 3 – hier erhältlich: SHOP

Begegnung. Rheinische Bagatelle für Klavier op. 85 – Aufführungen:

2. Juli 2016 – Uraufführung – Kunstmuseum Bonn – Susanne Kessel, Klavier

4. März 2017 – Klavierhaus Klavins, Bonn – Susanne Kessel, Klavier

16. Mai 2017 – Foyer Européen, Luxembourg – Susanne Kessel, Klavier

22. Mai 2017 – Haus der Luft- und Raumfahrt, Bonn – Susanne Kessel, Klavier

Martin Christoph Redel (*1947)

wurde als Sohn des Flötisten Kurt Redel und der Pianistin Erika Redel-Seidler in Detmold geboren. Er studierte an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold Schlagzeug bei Friedrich Scherz sowie Komposition bei Rudolf Kelterborn, Giselher Klebe und Johannes Driessler. Anschließend ging Redel an die Musikhochschule Hannover zu Isang Yun. Seit 1971 war er Dozent für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Detmold, und seit 1979 Professor für Komposition. Zwischen 1993 – 2001 leitete er die Hochschule für Musik Detmold als Rektor. Mit Kollegen der Hochschule musizierte er zwischen 1974 und 1984 mit dem von ihm gegründeten „Ensemble Kontraste“ zur Pflege zeitge­nössischer Musik und seit Anfang der 70er Jahre leitet er die von der Jeunesses Musicales Deutschland veranstalteten Kurse und Wettbewerbe „Jugend komponiert“ und „Treffen junger Komponisten“ auf Schloß Weikersheim.  Von 1992 bis 2004 war Redel Bundesvorsitzender der Jeunesses Musicales Deutschland, deren Ehrenpräsident er heute ist. Seine Werke, die in vielen Ländern der Welt und bei verschiedensten Rundfunksendern zur Aufführung bzw. Produktion gelangten, wurden mit zahlreichen in- und ausländischen Preisen ausgezeichnet, darunter die För­derungspreise des Landes Nordrhein-Westfalen und der Städte Stuttgart und Mannheim, der „Gino Marinuzzi-Preis“ (San Remo) und der „Prix Arthur Honegger“ (Paris).

Website Martin Christoph Redel