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Kai Schumacher

Kai Schumacher (DE)  

Kai Schumacher (DE) – A little moonlight music

„A little moonlight music“ – Aufführungen:

12. August 2016 – Uraufführung – Bahnhof Rolandseck – Susanne Kessel, Klavier

10. September 2016 – Roisdorfer Mineralquellen – Susanne Kessel, Klavier

11. September 2016 – Schloß Raesfeld – Susanne Kessel, Klavier

13. September 2016 – Arp Museum Bahnhof Rolandseck – Susanne Kessel, Klavier

3. Oktober 2016 – Poppelsdorfer Schloß „Pianodrom“, Bonn – Susanne Kessel, Klavier

10. Dezember 2016  – Bonner Kunstverein – Susanne Kessel, Klavier

4. März 2017 – Klavierhaus Klavins, Bonn – Susanne Kessel, Klavier

16. Mai 2017 – Foyer européen, Luxembourg – Susanne Kessel, Klavier

22. Mai 2017 – Zentrifuge im Haus der Luft- und Raumahrt, Bonn – Susanne Kessel, Klavier

28. Mai 2017 – Klavierhaus Klavins, Bonn (DNG) – Susanne Kessel, Klavier

Kai Schumacher (*1979)

Kai Schumacher nutzt seine klassische Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen, die er 2009 in der Meisterklasse von Prof. Till Engel mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss, um das scheinbar Unvereinbare zu vereinen: Der „Punk-Pianist“ (BR-Klassik) verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden steckenzubleiben. Ein Schwerpunkt in Schumachers Solo-Repertoire liegt dabei auf der amerikanischen Klaviermusik des späten 20. und des 21.Jahrhunderts, neben diversen Urauffuhrungen und europäischen Erstauffuhrungen arbeitet er auch eng mit zahlreichen Komponisten der jungeren Generation zusammen. Für sein CD-Debut bei WERGO wagte sich Kai Schumacher im Jahr 2009 an einen Meilenstein der modernen Klavierliteratur: „The people united will never be defeated“ von Frederic Rzewski, einem abendfüllenden Variationszyklus uber das chilenische Revolutionslied „El pueblo unido jamas sera vencido“. Das Album wurde 2010 vom Magazin FonoForum als „pianistische Sensation“ gefeiert und als CD des Monats ausgezeichnet. Sein zweites Album „Transcriptions“ (2013, INTUITION) dagegen widmet sich den musikalischen Helden seiner Jugend, wie z.B. Rage against the machine, Nirvana oder Slayer. Der Konzertflugel wird in Schumachers pianistischen
Remixen mal zum vier Quadratmeter großen Klangungeheuer, zum mechanischen Effektgerät oder präparierten Schlagzeug. Auf seinem aktuellen Album „Insomnia“ (Juni 2015, HÄNSSLER CLASSIC) finden sich fünf Hymnen an die Nacht, geschrieben von fünf amerikanischen Komponisten in einem Zeitraum von fast hundert Jahren. Stilistisch auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, bilden die Werke jedoch in ihrer Dramaturgie und aufgrund ihrer subtilen musikalischen Bezuge den perfekten Soundtrack zu einem psychedelischen Trip durch die Nacht.
Kai Schumacher arbeitet außerdem als Produzent und Arrangeur im Klassik- und Popbereich und konzertiert regelmäßig als Solist mit Orchestern (u.a. Philharmonie Baden-Baden, Rheinische Philharmonie, Bergische Symphoniker). Konzertreisen fuhrten ihn nach England, Frankreich, Belgien, Holland, Polen, Bulgarien, Litauen, Turkei, Israel, Palästina, Sudkorea und die USA.

Website Kai Schumacher