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David Philip Hefti

David Philip Hefti  

David Philip Hefti (CH/DE) – Resonanzen II

David Philip Hefti über sein piano piece „Resonanzen II“

„Mein drittes Klavierstück „Resonanzen II“ ist eine stark fragmentierte und neu gegliederte Fassung meines zweiten Klavierstückes „Beethoven-Resonanzen“, das sich an das Thema des zweiten Satzes aus Beethovens siebter Symphonie anlehnt. Die kompositorischen Mittel wurden in beiden Klavierstücken insofern reduziert, als auf die erweiterten Spieltechniken im Innern des Flügels – die in meinen anderen Werken gerne zur Anwendung kommen – verzichtet wurde. Durch den Einsatz aller drei Pedale und verschiedener Pedal-Effekte wird dennoch eine vielschichtige Palette an Klangfarben erreicht. Zudem entsteht ein Spannungsfeld zwischen freien und exakt notierten Passagen sowie zwischen scharfen Attacken und zart resonierenden Echotönen, die immer wieder Beethovens Musik in diffuser Klanggestalt erahnen lassen.“

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Piano piece „Resonanzen II“ – Aufführungen

10. Dezember 2016 – Uraufführung – Bonner Kunstverein – Susanne Kessel, Klavier

David Philip Hefti

(*1975 in St. Gallen) ist faszinierend in der heutigen europäischen Komponisten-Szene: Eingereiht in die Traditionen des Modernismus, besitzt seine Musik zusätzlich eine Unmittelbarkeit, die Musiker, Kritiker und Publikum gleichermassen anspricht. Dies ist sicherlich mit ein Grund, warum Hefti zu den meistgespielten Schweizer Komponisten der vergangenen Jahre gehört. Kritiker haben das „Sensualistische“ an seiner Musik und deren „filigrane“ Instrumentation gelobt. Hefti studierte an den Musikhochschulen von Zürich und Karlsruhe. Seine Kompositionslehrer waren Rudolf Kelterborn, Wolfgang Rihm und Cristóbal Halffter.

Heute wohnt er in Zürich und in Mannheim, von wo aus er eine Doppelkarriere als Dirigent und Komponist ausübt. Heftis Oeuvre umfasst ca. 50 Werke in fast allen Genres, mit einem Schwerpunkt auf Orchester- und Kammermusik. Er hat viele namhafte Preise und Wettbewerbe gewonnen, wie etwa den Gustav-Mahler Wettbewerb, den Komponisten-Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung und den Hindemith-Preis. Seine Werke sind auf einem Dutzend CDs zu hören und stehen regelmässig auf den Programmen der grossen Festivals der Welt, von Luzern bis Beijing. Namhafte Orchester spielen seine Musik, wie z.B. das Tonhalle-Orchester Zürich, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bamberger Sinfoniker, die Deutsche Radio Philharmonie, die Tokyo Sinfonietta und das Orchestre symphonique de Montréal, unter Dirigenten wie Peter Eötvös, David Zinman oder Kent Nagano. Renommierte Solisten widmen sich ebenfalls seinen Werken, wie etwa Viviane Hagner, Baiba Skride, Antje Weithaas, Hartmut Rohde und Jan Vogler.

Heftis Dirigierkarriere ist ihm als Komponist von fundamentaler Bedeutung. Auf der CD Changements hören wir ihn in beiden Rollen in perfekter Ausgewogenheit. Hier dirigiert er das Ensemble Modern, das ORF Radio Symphonieorchester Wien, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die Deutsche Radio Philharmonie in einer Auswahl seiner Orchesterwerke. Die Kritiker lobten seine „ausgezeichnete Beherrschung des Orchesterapparates“ gleichermassen als Dirigent und Komponist.

Website David Philip Hefti